Diese Auszeichnung ist ein echtes Qualitätslabel, das von einem Kollegium aus Önologen und anderen Experten unter streng definierten Prüfungsbedingungen verliehen wird.

Die Kriterien von Terravin gehen tatsächlich wesentlich weiter als diejenigen für die AOC, muss doch ein Wein, der das Terravin-Label trägt, im Aussehen, in der Nase und im Gaumen perfekt sein. Und es genügt nicht, dass ein Wein keinen Fehler aufweist, um das Label zu erhalten! Er muss darüber hinaus charakteristisch und typisch sein für sein Terroir, seine Appellation und seine Rebsorte.

Ein einzigartiges Konzept! Terravin wendet heute ein Beurteilungskonzept an, das Schule macht.

Die Entscheidungen der Jury werden auf der Basis eines ausgefeilten, sehr präzisen technischen Degustationsblatts gefällt. Die Verkoster bekommen die Flasche niemals zu Gesicht, auch nicht verhüllt. Sie erfahren nur, aus welcher Rebsorte der Wein gekeltert und welcher Produktionsregion er gewachsen ist. Die Einschätzung erfolgt in geheimer Abstimmung, diskutiert wird erst, wenn die Bulletins abgegeben sind.
Die Terravin-Jury besteht aus fünf Verkostern, die abwechselnd aus einem Kollegium von mehr als zwanzig Experten ausgewählt werden. Um der Routine vorzubeugen und grösstmögliche Unparteilichkeit zu garantieren, sind diese Degustationskommissionen jedes Mal anders zusammengesetzt. Seit der Gründung von Terravin, also seit 45 Jahren, haben mehrere Generationen von Winzern dieses einzigartige Konzept stetig verbessert.